Archiv für 22. März 2009

22
Mar
09

Lieber Reinhold!

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Ich kann Dir nicht gar nicht alles schildern, was ich durchgemacht habe… seelisch, körperlich – bin auch mager geworden, sodass ich eine Genesungskur bei der Krankenkasse mit ärztl. Attest eingeben werde.
Ich lege verschieden Phtos als Erklärung bei die für Dich besonderen Wert haben werden, denn, wenn ich die Augen schliesse, X keine Nachkommen von mir da sind wird wohl alles verbraucht oder zerissen werden:
2 Bilder von Mutter & Vater (ich kenne Sie nicht)
2 ” “ Bekannten (wird wohl der Bruder sein)
2 “ “ Deiner Hochzeit
2 “ “ 50. jähriges Jubiläum der Gartenkolonie Schatzgrube mit 2 Zeitungs-Abschnitten
3 “ “ der goldenen Konfirmation
2 “ “ meiner Hochzeit
3 “ “ Frieda & Felix / Busfahrt Bad Kissingen & Kaufhausen

Bitte sei nicht beleidigt, wenn ich diese Photos an Dich zurück gebe. Ich glaube, es ist die beste Lösung.
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Seit 7 Jahren bin ich & Frieda im Altenheim am Platnessberg vorgemerkt. Soweit alles gut & schön, Rasen Zäune; das ist das Zeichen für Gehirnschlag. Beim Herzschlag geifert man nicht. —
Es war Sonntag Abend. Zum Glück war jemand mit Telefon zu Hause. Sofort den Arzt vom Sonntagsdienst angerufen, war in 20 Minuten da & dann sind 3 Polizei-Autos & Sanitäter gekommen. Der Arzt hat sofort den Tod festgestellt. 2 Schutzleute sind zu mir in die Wohnung ge=kommen & ich habe sie gebeten, alles zu unternehmen, was zu machen ist, denn ich kann es nicht. Der Arzt & ein Schutzmann haben Frieda haben Frieda aufgehoben & in in mein Bett gelegt. Dann ist ein Polizei-Auto weggefahren – anscheinend die Krip & das Sanitäts-Auto. Nach 10 Minuten ist ein anderes Sanitäts-Auto mit dem Blechsarg gekommen. Frieda wurde von den Sanitätern in einem Tuch die Treppe hinunter gertragen & in den Sarg gelegt & auf den Friedhof gefahren. Dorthin kam dann auch der Leichenanschauer. Jetzt fahren die anderen Polizei-Autos wieder weg. —
Die ganze Nacht konnte ich kein Auge zumachen. Am Montag früh zum Bestattungs. & alles Weitere wird beim Segeln entschieden.
tlssez-015Die Taufurkunde von Albertins Luisa Bussynski ist mir leider zerrissen. sie war die Tochter von Jacobus Bussynski und seiner Frau Anna, geborene Egerndrißig; geboren den 25. Februar 1837 in xxx 07, Hamm. Der Taufschein wurde mit der Reg.Nr. 21/1837 bescheinigt. Gestempelt in Thorn, den 10-ten Oktober 1940.
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Christian Daniel Felau Anna Faust Maira Martens
1 CM 04506 IKVRK ZAS ÜD KG Genf 41e
DIK v. RK hi G euwsb, iFzg. Hv, RED: Comité International de la Croix-Rouge – GENEVÈ – Agence centrale des prisonniers de guerre.

22
Mar
09

MB B l n . W 35

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Kluckstr. 37 /28. 2 194 6. /GA 79 HH 24
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Von Frieda’s wöchentlichem Kaffeekranz hat sich ihre lieb=gewonnene Freundin – Frau Berta Sasemel – um mich ange=nommen, nachdem ich der Verzweiflung nahe war (bin) und bekomme dort Mittag – (?!) x Abendessen x in der Freizeit mache ich meinen Ness – Caffee selbst. Meine Wohnung ist soweit in Ordnung. Habe eine Putzfrau (selbst), eine Fensterputzerin. (v.) – die Wäsche wird ausgegeben (?!) – schrankfertig geliefert (0). Von den Beisetzungskosten stehen noch aus : die Einfassung – der Grabstein – die Anpflanzung des Grabes; Kann noch erfolgen, wenn sich die xxx gesenkt hat – der Boden fest geworden ist. —
Das schlimmste für mich sind die Abende, wenn ich so alleine in meiner Wohnung sitze. Keine Ansprache, kein liebes Wort von ihr. Wie lustig waren wir beim Kartenspiel. welche Freude hatten sie, wenn ich das Spiel verloren habe. Da sagte Sie immer, jetzt kann ich gut schlafen (33). —
Gehe abends zu meiner Kostselle zwischen 20 1/2 (x) und 21 Uhr zu meiner Wohnung heim – nach Abholen der Nachrichten 23 Uhr ins Bett. Einen Fernseh-Apparat habe ich nicht.
Wenn ich Schlafen gehe überfällt mich immer ein Angstgefühl, ich könnte früh tot im Bette liegen, nachdem ich meine Wohnungstür von innen absperre, dann kann niemand in die Wohnung hinein. Ich habe mir an der Wohnungstür aussen ein Sicherheitsschloss anbringen lassen (31), das das Angstgefühl mildert – von aussen durch Frau Hemel aufgesperrt werden kann. —
Die glaubt es nicht, wie mir beim Schreiben dieser Zeilen, die Tränen über meine Wangen herunter rollen, so schwer fällt mir diesen Brief an Dich. Ich will mich zusammen raffen, dir Näheres vom Tode (‘#644) Frieda’s zu schreiben: Am Sonntag, den 28. Juni 1970 abends 17.20 ist Frieda sanft ohne Schmerzen eingeschlafen. —
Sonntag früh um 9 Uhr haben wir bei bester Stimmung Kaffe getrunken, 2 weiche Bier – Kuchen gegessen – Frieda sagte noch “Mir ist es heute so wohl” – Ich sagte ihr darauf “Das freut mich sehr”. Den ganzen Tag waren wir zu Hause – Nachmittags sagte ich zu Ihr, frisiere Dich – ziehe Dich an, wir gehen in den Garten, dann bist Du an der Luft – abends gehen wir in die Wirtschaft – helfe ihr zum Anziehen. Sie geht ins Bad – frisiert sich – schreit mir ins Wohnzimmer hinein “Auf’s Klosett muss ich auch noch”. Ich sagte ihr “das kannst Du, wir haben noch genug Zeit” (-). Nach 2 Minuten auf dem Klosett sitzend schreit Sie “Was ist denn mit mir los… Hilfe Felix, Felix…” Ich laufe sofort ins Bad, sitz auf dem Klosett, rechtes Bein ausgestreckt, beide Arme hängen schlapp herunter – der Kopf fällt auf die Wasserspülung zurück – das Wasser läuft. Kein Laut kam mehr aus Ihrem Munde. Ich ging nochmals ins Wohnzimmer – gleich wieder ins Bad – nochmal geschaut – wieder kein Laut. Jetzt sehe ich, dass sie aus dem Munde geifert und vor den Fenstern. Aber die Umgebung, die alten Leute, wie sie daher kommen, hat so deprimiert auf mich gewirkt, dass meine Begeisterung fürs Heim weg ist. Als 2.Grund sagt man “mein letzter Gang”. Der Gedanke kommt mir in meiner Wohnung nicht. —
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du nach NO kommen könntest, denn ich möchte Manches mit Dir besprechen. Wenn es bei Dir gesundheitlich nicht gehen sollte, würde ich bei Dir auf 2 Tage im Oktober oder November 70 bei der billigen Eisenbahnfahrt hinkommen. Darüber hörst Du zu gegebener Zeit Weiteres von mir. Für heute sei von Deinem Schwager recht herzlich gegrüsst.
Felix Glück
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Herzl. Dank für das NULL – Deinem Schreiben vom 1.7.70

22
Mar
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Lieber Reinhold !

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Entschuldige, dass ich solange nichts habe hören lassen. Ich war seelisch so fertig, dass ich nicht fähig war, meine Gedanken zu konzentrieren. Durch eiigenst.(IT) Hilfe hat sich mein Zustand etwas gebessert. Es war ein schwerer Schlag für mich, den Tod meiner Frau zu über=leben, nachdem wir fast 18 Jahre eine schöne herzliche & glückliche Ehe geführt haben. Ich habe immer gesagt ich möchte zuerst die Augen schließen. Frieda soll den Haushalt auflösen – nach Soberheim hinfahren – im Elternhaus einen schönen, sorgenfreien Lebensabend verbringen, denn für sie ist von meiner Seite aus gesorgt worden. Aber anders ist es gekommen; ich stehe jetzt mit 80/32 Jahren allein, hilflos da. Ich habe schon öfters gemerkt, dass Frieda so “heimweh” hatte, habe ihr angeboten wir fahren zu Zweit heim. Vielleicht hat sie Hemmungen gehabt nachdem sie nichts unternommen hat. Es ist schade, dass ich von Frieda’s Geschwistern so wenig kenne; so wenig Frühling gehabt habe. Ich war sehr enttäuscht, dass niemand von Ihren Geschwistern zur Beerdigung gekommen ist. Die Beerdigung (1.Klasse) war sehr feierlich – ein langer Trauerzug, die Halle war dicht von Leuten besucht; der reformierte Pfarrer von xxx hat wirklich trostreiche Worte gesprochen. Verschieden Kreuzwiederlegungen von den Kleingärten der “Schatz…”, von Förster Albersheim, von den Hausbewohnern etc.. Die Beisetzung 1.Klasse ist mir auf fast 3000,- gekommen. Frieda hat es verdient. Ich hätte es nicht gedacht, dass Frieda bei allen Bekannten, sei es im wöchentlichen Kaffeekranz oder in der Wirtschaft, in der wir verkehrt sind, so beliebt war. Jeden Wunsch, den ich von Ihren Augen abgelsen habe, habe ich ihr erfüllt. Haben schöne Reisen gemacht – viel gesehen. 12 Wochen ist es schon, dass Frieda tot ist; ich kann es heute noch nicht fassen, glauben, dass Sie mich verlassen hat, wenn ich am Grabe nicht gesehen hätte, wie die Männer den Zeichensarg mit den befestigten grossen Rosenstrauß in die erde hinab gelassen hätten.

”JUG” 606 886. PSS 2857. 10.45. 70 M
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Trust me, this is no fake, you know it, i know it, do not fear me, ‘cause the “local” enemy is someone else…

22
Mar
09

Wer da glaubt…

…und getauft wird, der wird selig werden.
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Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
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Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
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Erkennt doch, daß der Herr seine Heiligen wunderbar führet.
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Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden.
rlssez-003
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in der Fülle haben.
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Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen was verloren ist.
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Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten; Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen und kommen wieder mit Freuden und bringen ihre Gaben.
woxdem-0131
Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.
rlssez-010
Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes.
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Was kein Auge gesehen hat und Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen , das hat hat Gott bereitet denen, die ihn lieben.
zoxdem-006
Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.
goxdem-007
Wohin wir auch kommen, immer tragen wir das Todesleiden Jesu an unserem Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserem Leibe sichtbar wird.
zoxdet-040
Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.
boxdem-012
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
woxdem-002
Es kam ein großer Wirbelsturm auf, und die Wellen schlugen in das Boot, so daß es zusehends voll Wasser lief.
Doch Jesu lag schlafend im Heck.
clssee-002
Wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwiillen und um des Evangeliums willen, der wird’s erhalten.
glssez-001
Seht die Vögel des Himmels an: sie säen nicht und ernten nicht und sammeln nicht in Scheuen, un euer himmlischer Vater ernährt sie doch.
Seid ihr nicht viel mehr wert als sie ?
clsseh-052
Von jetzt an lasse ich dich etwas Neues hören, etwas Verborgenes, von dem du nichts wußtest.
loxdem-0027
Getauft: 1. Okt. 1977 / Ellerbek
Nehmt mir Dragt up de Schuller un lehrt von mi, denn ick bün sachtmödig un hol mi gern to de, de niks gelt’n dor.
Konfirmiert: 13.12.1998 / Matth. 11Ff




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